Jetzt und in Zukunft – von Fertigbauteilen, Digitalisierung am Bau und wachsendem Zeitdruck
In der Baubranche wird heute noch vieles so gehandhabt, wie es sich seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten bewährt hat.
Einige wesentliche Entwicklungen hebt Josef Luczky im Gespräch jedoch hervor: „Es werden beim Mauern viele großformatige Produkte eingesetzt. Diese wiederum werden hauptsächlich geklebt und mit Minikränen versetzt. Betondecken und -wände werden, wo möglich und sinnvoll, in Halbfertigteilen industriell vorgefertigt, und wir setzen diese dann vor Ort zusammen und gießen sie mit Beton aus. Das richtige Einmessen eines Projektes in die Baugrube erfolgt nicht mehr klassisch über ein Schnurgerüst, sondern über einen Tachymeter – sprich einer Messstation – wie sie Vermesser einsetzen.“ Und Miro Abdic fügt hinzu, dass die neuste Generation dieser Geräte über Tablets mit Internetzugang an das hauseigene technische Büro angebunden ist. Die Ausführungspläne seien digital aufgespielt. Änderungen durch die Planer könnten quasi in Echtzeit durch Luczky-Bau an die Baustelle übermittelt werden.
Negativ falle allerdings auf, dass sich der Zeitdruck während der Bauprojekte wesentlich verschärft habe. Im Gegensatz dazu achte man gemeinhin mehr auf Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter:innen.
Übrigens: in unserer Jubiläumszeitung finden Sie das gesamte Interview mit Josef Luczky, seinem Sohn und jetzigem Geschäftsführer Ferencz Luczky sowie unserem Mitgeschäftsführer Miro Abdic

